Biographie

„Adrian Prabava ist ein besonderer Dirigent, der die Komposition nutzt, jedem Instrument Gehör zu schenken und Geltung zu verschaffen“ (Jocelyne De Nicola, GB Opera)

In der Spielzeit 2020/2021 folgt der deutsch-indonesische Dirigent Adrian Prabava unter anderem Wiedereinladungen zur Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, zu den Nürnberger Symphonikern, zum Orchestre Philharmonique de Marseille, Orchestre Philharmonique Royal de Liège, Slovak Philharmonic Orchestra, The Presidential Symphony Orchestra of Turkey, Staatsorchester Athen und zur Württembergischen Philharmonie Reutlingen. Debüts wird er in dieser Spielzeit beim Orchestra I Pomeriggi Musicali, Orchestre Dijon Bourgogne, Orchestre National de Metz, Orchestre Symphonique de Mulhouse und beim Tonkünstler-Orchester Niederösterreich geben.

Nach seinem großen Erfolg beim renommierten Concours International de Jeunes Chefs d‘Orchestre de Besançon im Jahr 2005, hat Kurt Masur ihn zum musikalischen Assistenten beim Orchestre National de France in Paris von 2006 bis 2009 ernannt. 2007 wurde er der erste Stipendiat des Bernard Haitink Fund for Young Talents. In den darauffolgenden Jahren assistierte er Bernard Haitink beim Het Koninklijk Concertgebouworkest in Amsterdam.

Als 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor beim Theater und Philharmonie Thüringen von 2006 bis 2008 hat sich Adrian Prabava ein breites Opern-, Operetten und Ballettrepertoire angeeignet und eine Vielzahl symphonischer Programme dirigiert. Besondere Würdigung der Fachpresse fand die Produktion von Schostakowitschs Operette Moskau Tscherjomuschki. Darüber hinaus gastierte Adrian Prabava an der Komischen Oper Berlin (Die Fledermaus, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), am Theater Bonn (Hänsel und Gretel) und am Theater Magdeburg (The Turn of the Screw). Unlängst leitete er mit großem Erfolg die Produktion von Antonín Dvořáks Rusalka am Konzert Theater Bern und die Wiederaufnahme von Richard Wagners Lohengrin am Slowakischen Nationaltheater Bratislava.

Adrian Prabava arbeitete u.a. mit der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, dem Festival Strings Lucerne, Iceland Symphony Orchestra, London Philharmonic, National Symphony Orchestra of Taiwan, der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem Orchestre de Paris, Orchestre National de France, Orchestre Philharmonique de Marseille, Orchestre Philharmonique de Luxembourg, Orchestre Philharmonique de Strasbourg, Orchestre Symphonique de Québec, Oslo Philharmonic, Royal Concertgebouworkest Amsterdam, Scottish National Orchestra, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Sinfonieorchester Basel, Staatsorchester Athen und dem Stavanger Symphony. Jüngere Debüts führten ihn zum Chamber Orchestra of Luxembourg, Kansai Philharmonic Orchestra (Osaka), NFM Wrocław Philharmonic, zur Norddeutschen Philharmonie Rostock, zum Odense Symfoniorkester, Orquesta Sinfónica Nacional de Colombia und zum WDR Funkhausorchester.

Adrian Prabava studierte Violine an der Hochschule für Musik Detmold und anschließend Dirigieren bei Eiji Oue an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Zudem besuchte er Meisterklassen bei Jorma Panula, der neben Kurt Masur und Bernard Haitink ein wichtiger Mentor wurde.