Biographie

„Adrian Prabava ist ein einzigartiger Dirigent, der die Komposition nutzt, jedem Instrument Gehör zu schenken und Geltung zu verschaffen“ (Jocelyne De Nicola, GB Opera, 12. Januar 2014)

In der Spielzeit 2016/17 wird Adrian Prabava seine Debüts beim Belgrad Philharmonic Orchestra, Bursa State Symphony Orchestra, beim Saarländischen Staatsorchester, Scottish Chamber Orchestra und beim Sofia Philharmonic Orchestra geben. Wiedereinladungen führen ihn zum Antalya Symphony Orchestra, Izmir State Symphony Orchestra, Orchestre Philharmonique de Strasbourg, Staatsorchester Athen und zum Symphony Orchestra Novaya Rossiya.

In den vergangenen Spielzeiten debütierte Adrian Prabava erfolgreich beim Aalborg Symphony Orchestra, bei den Bremer Philharmonikern, bei der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, beim Festival Strings Lucerne, beim Iceland Symphony Orchestra, Jaroslawl State Symphony Orchestra, Johannesburg Philharmonic, beim Kristiansand Symphony Orchestra, London Philharmonic, beim National Symphony Orchestra of Taiwan, bei der NDR Radiophilharmonie Hannover, beim Orchestre de Paris, Orchestre Philharmonique de Luxembourg, Orchestre Philharmonique de Marseille, beim Orchestre Symphonique de Québec, Orquestra Sinfonica do Porto Casa da Música, beim Oslo Philharmonic, Philharmonischen Orchester Erfurt, beim Royal Scottish National Orchestra, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, beim Sinfonieorchester Basel, Stavanger Symphony Orchestra, beim Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und der Württembergischen Philharmonie Reutlingen.

In der vergangenen Spielzeit leitete Adrian Prabava die Produktion von Antonín Dvoƙáks Rusalka am Konzert Theater Bern und die Wiederaufnahme von Richard Wagners Lohengrin am Slowakischen Nationaltheater Bratislava.
Adrian Prabava studierte Violine an der Hochschule für Musik Detmold und anschließend Dirigieren bei Eiji Oue an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Zudem besuchte er Meisterklassen bei Jorma Panula, der neben Kurt Masur und Bernard Haitink ein wichtiger Mentor wurde. Von 2006 bis 2008 war er 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor beim Theater und Philharmonie Thüringen, wo er sich ein breites Opern-, Operetten- und Ballettrepertoire aneignete und eine Vielzahl symphonischer Programme dirigierte. Besondere Würdigung der Fachpresse fand die Produktion von Schostakowitschs Operette Moskau Tscherjomuschki. Darüber hinaus gastierte Adrian Prabava an der Komischen Oper Berlin (Die Fledermaus, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), am Theater Bonn (Hänsel und Gretel) und am Theater Magdeburg (The Turn of the Screw).
2005 wurde Adrian Prabava Finalist beim renommierten Concours International de Jeunes Chefs d‘Orchestre de Besançon. Dieser Erfolg bescherte ihm den Durchbruch, durch den er internationale Beachtung erhielt. Von 2006 bis 2008 war er musikalischer Assistent von Kurt Masur beim Orchestre National de France in Paris. 2007 wurde er der erste Stipendiat des Bernard Haitink Fund for Young Talents. In den darauf folgenden Jahren assistierte er bis 2010 Bernard Haitink beim Het Koninklijk Concertgebouworkest in Amsterdam.