Biographie

„Adrian Prabava ist ein einzigartiger Dirigent, der die Komposition nutzt, jedem Instrument Gehör zu schenken und Geltung zu verschaffen“  (Jocelyne De Nicola, GB Opera, 12. Januar 2014)

In der Spielzeit 2017/18 wird Adrian Prabava seine Debüts beim Tivoli Orchestra, Orchestre de Chambre de Lausanne, Slovak Philharmonic Orchestra und beim Kansai Philharmonic Orchestra (Osaka) geben. Wiedereinladungen führen ihn unter anderem zum Orchestre Philharmonique de Luxembourg, Sofia Philharmonic Orchestra, Bursa State Symphony, Slowakischen Nationaltheater Bratislava und zur Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.

Vergangene Engagements führten Adrian Prabava u.a. zum Aalborg Symphony Orchestra, Athens State Orchestra, Belgrade Philharmonic Orchestra, zu den Bremer Philharmonikern, zur Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, zum Festival Strings Lucerne, Iceland Symphony Orchestra, Izmir State Symphony Orchestra, Johannesburg Philharmonic, Kristiansand Symphony Orchestra, London Philharmonic Orchestra, National Symphony Orchestra of Taiwan, zur NDR Radiophilharmonie Hannover, zum Orchestre de Paris, Orchestre National de France, Orchestre Philharmonique de Marseille und Strasbourg, Orchestre Symphonique de Québec, Orquestra Sinfonica do Porto Casa da Música, Oslo Philharmonic, Philharmonischen Orchester Erfurt, Royal Concertgebouworkest Amsterdam, Scottish National Orchestra, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Saarländisches Staatsorchester, Scottish Chamber Orchestra, Sinfonieorchester Basel, Stavanger Symphony Orchestra, Symphony Orchestra Novaya Rossiya, Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und zur Württembergischen Philharmonie Reutlingen.

Adrian Prabava studierte Violine an der Hochschule für Musik Detmold und anschließend Dirigieren bei Eiji Oue an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Zudem besuchte er Meisterklassen bei Jorma Panula, der neben Kurt Masur und Bernard Haitink ein wichtiger Mentor wurde. Von 2006 bis 2008 war er 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor beim Theater und Philharmonie Thüringen, wo er sich ein breites Opern-, Operetten- und Ballettrepertoire aneignete und eine Vielzahl symphonischer Programme dirigierte. Besondere Würdigung der Fachpresse fand die Produktion von Schostakowitschs Operette Moskau Tscherjomuschki. Darüber hinaus gastierte Adrian Prabava an der Komischen Oper Berlin (Die Fledermaus, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), am Theater Bonn (Hänsel und Gretel) und am Theater Magdeburg (The Turn of the Screw). Adrian Prabava leitete 2015 mit großem Erfolg die Produktion von Antonín Dvoƙáks Rusalka am Konzert Theater Bern und 2016 die Wiederaufnahme von Richard Wagners Lohengrin am Slowakischen Nationaltheater Bratislava.

2005 wurde Adrian Prabava Finalist beim renommierten Concours International de Jeunes Chefs d‘Orchestre de Besançon. Dieser Erfolg bescherte ihm den Durchbruch, durch den er internationale Beachtung erhielt. Von 2006 bis 2008 war er musikalischer Assistent von Kurt Masur beim Orchestre National de France in Paris. 2007 wurde er der erste Stipendiat des Bernard Haitink Fund for Young Talents. In den darauf folgenden Jahren assistierte er bis 2010 Bernard Haitink beim Het Koninklijk Concertgebouworkest in Amsterdam.