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Mit seiner klassisch eleganten, unaufgeregten "Alten Schule" des Dirigierens beruft er [Adrian Prabava] sich auf seine prominenten Mentoren Kurt Masur und Bernard Haitink. Schubert siedelt er in Beethoven-Nähe an, auffällig die Schönheit der Streicher im innigen zweiten Satz. Prabava zeigt Temperament, strahlt dennoch große Ruhe aus und erreicht mit viel weniger Körpereinsatz als andere ein Maximum an Präzision und Ausdruck im OrchesterVorarlberger Nachrichten (Fritz Jurmann) - 27.11.2017

Ein besonderes Augenmerk lag auf Adrian Prabava am Pult. Er dirigierte Schuberts Vierte auswendig und überzeugte vor allem durch seine sparsame, aber sehr ausdruckstarke und prägnante Gestik. Diese bewirkte schön ausbalancierte, sichere Streicher und gab den zahlreichen Soli aus den Reihen der Holzbläser Raum zur Entfaltung. Auf ein Wiedersehen mit diesem Dirigenten darf man sich freuen. Kultur - Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft (Silvia Thurner) - 26.11.2017

Könnte und sollte es nicht die Aufgabe eines jeden Dirigenten sein und eines jeden Orchesters, das Publikum bei jedem Konzert zu überzeugen, dass das soeben aufgeführte Werk die großartigste Symphonie/ das großartigste Konzert/etc. überhaupt ist? Das würde ich vielleicht behaupten. Und heute Abend überzeugte mich Adrian Prabava – ein Dirigent, von dem ich bislang noch nie etwas gehört hatte und entgegen meiner Vorbehalte diesem Werk gegenüber – dass Schumanns zweite Symphonie in der Tat eine der größten Symphonien des Repertoires ist.
Fugue for thought – 27.05.2016

Beethovens majestätische 7. Symphonie war ergreifend, gespielt in halsbrecherischer Geschwindigkeit fast ohne Pause zwischen den einzelnen Sätzen. Dirigent Adrian Prabava lieferte eine energische Aufführung aus den zweiten Violinen im ersten Satz heraus, welche an die unvergleichlichen Aufnahmen Herbert von Karajans erinnerte. Die Symphonie flog atemlos vorbei und der Anblick von Prabavas Erschöpfung am Ende des Konzertes symbolisierte geradezu ideal seine Interpretation der Kraft des Stückes sowie das vollmundige, leidenschaftliche Engagement, welches er dieser Musik gegenüber gezeigt hatte.
The Latest Brighton – 19.01.2016

Gestern Abend gab der (deutsch-)indonesische Dirigent Adrian Prabava sein Debüt mit dem LPO in Brighton – sehr beeindruckend, wie sich herausstellte. Er leitete den ganzen Abend auswendig und bewies eine gute Beziehung zu seinen Musikern, wodurch sich diese so manche Freiheit erlaubten, während Prabava jedoch stets die Gesamtkontrolle und einen engen Sinn für Rhythmus beibehielt.
Dies traf vor allem auf Beethovens 7. Symphonie zu, deren Tanzrhythmen durch und durch straff und fröhlich blieben. Obwohl die Tempi – besonders im letzten Satz – lebhaft waren, stellte sich nie das Gefühl ein, als hetze Prabava die Musiker durch die Musik; ihre Artikulation hielt den Anforderungen des Dirigenten stets Stand. Das Allegretto erklang düster, ohne dabei zu ernst zu sein und bereitete die Szenerie für den extrovertierten Enthusiasmus des Presto. Änderungen in Tempi und Dynamik wurden alle sorgfältig geführt, ohne zu starr zu werden.
Lark Reviews – 17.01.2016

Schließlich ist der Erfolg des Abends auch weitgehend Gastdirigent Maestro Adrian Prabava zu verdanken. Der junge Dirigent war eine Offenbarung für dieses Konzert . Es besitzt eine starke Hand, Strenge und große Genauigkeit. Das Orchester gab ihm allumfassend musikalisch Antwort.
Info Culture – 05.11.2015

Das Symphonieorchester Québec spielte unter der Leitung von Adrian Prabava. Es befand sich in guten Händen. In der 1. Symphonie von Sibelius, welche der Gastdirigent auswendig dirigierte, konnte man bemerken, dass er nicht nur stets genau wusste, was er wollte, sondern vor allem, wie er es erreichen konnte. Es war spürbar, wie sehr Adrian Prabava dieses Werk liebt und wie er darum bemüht war, dessen Qualitäten so hervorzuheben, dass auch das Publikum sie schätzen konnte. Inspiriert von dieser entschlossenen Stabführung, spielte das Orchester mit Großzügigkeit und Selbstsicherheit.
Le Soleil – 04.11.2015

Adrian Prabava inspirierte das hellwach mitgehende Orchester zu einer wahrhaft erfrischenden Wiedergabe, deren klug dosierte Mischung aus Pathos und Noblesse kaum stimmiger denkbar schien. Edler hätten dies wohl selbst britische Musiker nicht hinbekommen [...] Linus Roth und den von Adrian Prabava genauestens geführten Reutlingern gelang [...] eine beispielhaft leidenschaftliche und differenzierte Interpretation, welche dem Repertoirerang des Werkes in jeder Hinsicht gerecht wurde [...] Mendelssohns populäre „Schottische Sinfonie“ a-moll opus 56 ließ Adrian Prabava wunderbar flüssig und feurig musizieren, ohne dabei namentlich in den Mittelsätzen die poetische Detailarbeit zu vernachlässigen.
Bergsträsser Anzeiger – 03.12.14

Solist [...] und Gastdirigent Adrian Prabava [...] prägten das dritte Sinfoniekonzert dieser Spielzeit [...] Und wie! Prabava als Energiebündel, das mit präziser klanglicher Vorstellung all das einforderte, was die Musik an stiller Intensität und Sprengkraft bereithält, nichts Vages duldend.
Reutlinger Generalanzeiger – 03.12.14

Die Eindrücke, die das zweite Konzert des Zyklus’ „Slawische Seele“ hinterließ, waren wirklich außergewöhnlich.... Die zweite Hälfte des Abends war der Symphonie Nr. 5 von Dimitri Schostakovitsch gewidmet. Prabava dirigierte dieses Werk, das verständlicherweise sehr populär ist und daher oft gespielt wird, mit großer Achtsamkeit, indem er jeden Aspekt der epischen Dramaturgie mit Frische und erstaunlicher Sparsamkeit an expressiven Mitteln in Relief setzte. Als Schlüssel hierfür diente ihm das bewusst eingesetzte angespannte Spiel der Streicher sowie das virtuose Mitwirken der Holzbläser des ASO. Den heroischen Machismus der ausgedehnten narrativen Paragraphen sowie die marschartigen Ausführungen des Eingangs-Moderato zeigte er dynamisch auf und gestaltete sinnträchtig das trauervolle elegische Largo, welches in eine ausgedehnte Climax von schockierender Lautstärke führt.
EFSYN – 04.11.2014

Ein mutiges Programm, ein souveräner Dirigent und ein hochmotiviertes Orchester.... Das Innsbrucker Orchester unter dem aus Indonesien stammenden Dirigenten Adrian Prabava legte sich gehörig ins Zeug und sorgte für eine fulminante Schlusssteigerung... Adrian Prabava handelte auf jeden Fall als Überzeugungstäter in Sachen Messiaen und sorgte für eine beeindruckende Wiedergabe....
Kronen-Zeitung Innsbruck – 17.3.2014

Adrian Prabava ist ein außergewöhnlicher Dirigent, der sich der jeweiligen Schreibweise des Komponisten bedient, um jedes einzelne Instrument hörbar zu machen und jeden Instrumentalisten besonders hervorzuheben. Er spielt mit den Klangfarben und den Gegensätzen der Nuancen, indem er sie betont und mehrfach bestätigt. ... Mehr als nur ein einfaches Dirigat liefert er eine Interpretation, die niemals oberflächlich ist, sondern dem tiefsten Inneren des Menschen entspringt und die den Klängen spektakulären Glanz und Strahlen verleiht.... Ein Donner an Applaus würdigt den Dirigenten, der uns eine außergewöhnliche Deutung dieser Symphonie [5. Mahler] beschert hat, ausgeführt durch ein von ihm elektrisiertes Orchester. Ein großes Bravo.
www.gbopera.it – Januar 2014

Und [dieses Neujahrskonzert] [...] wurde zur Entdeckung des noch relativ jungen Dirigenten Adrian Prabava [...][E]s genügt, ihn „in action“ zu erleben, um zu vermuten, dass er einer für die wirklich grossen Orchester ist. Prabava ist ein Energiebündel, doch ein höchst präzise arbeitendes und allzeit wachsames, das Dirigieren als exaktes Gestalten von Musik versteht. Für seinen Basler Auftritt war er bestens vorbereitet. [...] Ein tönendes Potpourri, wie es für solche Konzerte üblich ist, das er aber dank seiner gestaltenden Kraft thematisch zusammenband. Orchester und Chor liessen sich von seiner durchdachten Agilität inspirieren [...]
Baseler Zeitung – 30.01.2013

Ausdruck stand durchweg groß geschrieben an diesem Abend. Dafür garantierte mit ungemein vitalem Elan Adrian Prabava, ein Temperament- und Energiebündel am Pult, das das Orchester mitzureißen wusste – und ein außerordentlich fleißiger Dirigent, was den gestischen Aufwand betrifft.
Mit ausladend beschwörender und auch plastischer Gestik animierte er die Radio Philharmoniker unablässig zu angespannter, kontrastfreudiger Spielweise. Dementsprechend kamen lebendige, farbige Wiedergaben zustande. Sie beeindruckten durch Konturenschärfe, markante Akzentuierungen, bewegliche Dynamik mit feinen Zwischentönen und sensiblen Nuancen. [...]
In Schumanns dritter, „rheinischer“ Sinfonie wurde dann der Zuhörer gebannt durch die majestätisch feierliche Aura des vierten Satzes und den elementaren Schwung, die triumphale großorchestrale Finalapotheose des fünften.
Rheinpfalz – 22.10.2012

Der in Indonesien geborene Dirigent, Adrian Prabava, gab sein sehr vielversprechendes UK-Debüt. Er nutzte die große Gewalt des Orchesters um einen kräftigen, ungeniert romantischen Klang zu erzeugen, der in starkem Kontrast zu dem stand, was ich bei meinem letzten Hörerlebnis dieser Symphonie in demselben Saal  [...] erleben durfte. Die Palette an Orchesterfarben war reich und gut eingesetzt, von den wehmütigen Klängen der Bläser in der Introduktion bis hin zum reichen Umfang des Streicherklangs. Besonders mochte ich die Art, wie Prabava die schokoladenen Klangfarben der mittleren Streicher hervorholte. Die letzten Takte boten einen tobenden Schlußteil.
seenandheard-international.com – 30.04.2012

Es war eine Freude, Adrian Prabava zuzusehen, wie er das Royal Scottish National Orchestra leitete: sie spielten Mendelssohns dritte Symphonie nach der Pause ohne Unterbrechung. Ich hoffe, man sieht ihn [Prabava] hier in Edinburgh bald wieder.
edinburghguide.com – 30.04.2012

Opernaufführungen

Gerade diesen sanften, weichen, dunklen Töne erhielten in der neuen Berner Produktion besonderes Gewicht. Denn der junge indonesische Dirigent Adrian Prabava, ehemaliger Assistent von Bernard Haitink in Amsterdam, suchte und fand in Dvoƙáks Partitur sehr viele Farben und Klangnuancen. Noch selten hat die "Rusalka" so impressionistisch geklungen, nicht oft hört man die Wald- und Nachtsstimmungen so suggestiv verzaubert. Zudem verfügt dieser interessante Nachwuchsdirigent über ein sehr solides Handwerk. Kaum je musste er heikle Situationen ausbügeln, begleitete die Sänger mit zurückhaltender Akkuratesse und holte auch aus dem Berner Orchester einen schön abgemischten Klang heraus.
Musik und Theater – November 2015

Getragen von einem präzisen, intelligent reagierenden und wohlklingend homogenen Orchester unter der Stabführung von Adrian Prabava erweist sich die Berner "Rusalka" von Nummer zu Nummer, Szene zu Szene, Akt zu Akt als Produktion von bemerkenswerter Geschlossenheit und Qualität.
Die Stimme der Kritik – November 2015

Dvoraks überreiche, symphonisch angelegte und leitmotivisch geprägte Partitur wird vom ersten Moment an zum Leuchten gebracht. Das Werk, das hochromantische Ansätze mit geradezu impressionistischem Tongemälde verbindet, ist beim [indonesischen] Dirigenten Adrian [Prabava] in besten Händen. Hellwach lotet er dynamische Weiten aus, lässt die Streicher atmen und die Holzbläser sich schön auffächern. Vorzügliche Sololeistungen im Graben (immer wieder die Harfe!) fügen sich perfekt in das grosse Ganze ein. Adäquate Tempi und ein, ja, slawischer Duktus lassen keine Wünsche offen.
Der Bund – 24.11.2015

Adrian Prabava am Pult des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera hat ein Händchen genau für diese Musik und diese Revue – weder das Musikantische noch das hintergründige Spiel mit Motivketten bleiben auf der Strecke. Souverän hat er das überwiegend vielschichtige Geschehen in der Hand und bedient jene Leichtigkeit, die so schwer zu realisieren ist.
Das Orchester – (über Schostakowitschs „Moskau, Tscherjomuschki“)

Dass auch die[] [22 Wiederholungen der insgesamt 40 Nummern der Operette]  im Rahmen des Erträglichen, ja Genussvollen blieb[en], war dem jungen indonesischen Dirigiertalent Adrian Prabava zu verdanken, der als neue 1.Kapellmeister dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera einen schrill-scharfen Schostakowitsch-Gestus zu entlocken wusste, der allein klanglich mehr zu Sprache brachte als das ganze szenische Brimborium auf der Bühne.
Opernglas – (über Schostakowitschs „Moskau, Tscherjomuschki“)